Kosten und Ablauf
Die Homöopathie ist eine kostengünstige Therapieform. Krankenhaus- und Kuraufenthalte können häufig vermieden oder erheblich verkürzt werden.
Die Kosten für Medikamente fallen kaum ins Gewicht. Die Homöopathie benötigt auch keine aufwändigen diagnostischen oder therapeutischen Hilfsmittel. Bezahlt wird lediglich die Zeit des/der Homöopath/in, wobei Homöopathen in der Regel freiberuflich tätig sind und betriebswirtschaftlich ähnlich kalkulieren müssen wie andere freie Berufe.
Bei der ersten Behandlung wird ein längeres Erstgespräch geführt, in dem alle möglichen Aspekte der Erkrankungen und ihrer Vorgeschichte besprochen werden (Dauer etwa zwei Stunden). Anschließend wird der Fall analysiert und ein homöopathisches Einzelmittel gegeben. Folgetermine finden danach in etwa drei- bis sechswöchigen Abständen statt (Dauer etwa eine halbe bis eine Stunde). Bei Kindern können kürzere Abstände nötig sein. Die Folgetermine sind wichtig, um den Behandlungsverlauf seriös beurteilen zu können. Insgesamt sollte man sich für die homöopathische Behandlung einer chronischen Beschwerde mehrere Monate Zeit lassen.
Ein Teil der Behandlungskosten wird durch die Alternativ-Zusatzversicherungen (CH) bzw. private Krankenkassen und Beihilfe (D) übernommen. Es empfiehlt sich, vor Beginn der Behandlung mit der Krankenversicherung abzuklären, ob und in welcher Höhe eine Erstattung in Frage kommt.
